Die letzte Studienwoche, die Abschlussexkursion und der Abschlussgottesdienst

Es ist vorbei – acht Monate Studienjahr liegen hinter uns. Was haben wir alles erlebt, erfahren, gelernt und bewundert?TS20170408-5576

Die Zeit ist schnell ans uns vorbeigezogen, so auch die letzte Woche. Durch die letzte Woche hat uns die Vorlesung von Frau Pro. Dr. Rapp zum Thema „Ich lege mein Gesetz in sie hinein und schreibe es auf ihr Herz (Jer 31,33) Religion zwischen Mystik und Politik in der Spätantike begleitet. Dabei haben wir uns mit den Begriff des Bischofs zwischen Rang, Titel, Ehre und Tugend und der Person des Konstantins beschäftigt.

Auf dem Abschlusswochenende haben wir Freitag und Samstag gemeinsam zurückgeschaut und uns dann schweren Herzens beim Abschlussgottesdienst nach vorne zu wenden. TS20170408-5633Es war sehr schön dieses Ende und den neuen Anfang auf diese Weise gemeinsam zu begehen. Einige von uns fliegen bereits vor Ostern nach Deutschland zurück, wo die Uni wieder beginnt.

Mir bleibt zum Schluss nur noch mich zu bedanken für die fleißigen Leser und Leserinnen des Blogs. Es hat mir großen Spaß gemacht die Erlebnisse des 43. Studienjahrs auf diese Weise mit der Welt zu teilen. Die vielen verschiedenen Eindrücke, die wir in diesem Jahr bekommen haben, werden wir wohl erst nach und nach verarbeiten können, aber ich bin mir sicher, dass wir alle viele neue Impulse mitgenommen haben.

Paula Budde

Von Pastoralität und jüdischen Denkern

 

In den beiden Veranstaltungen, die uns durch diese vorletzte Studienwoche begleitet haben, war der Bezug zu unserem Jahresthema „Religion zwischen Mystik und Politik“ schon am Titel erkennbar. Bei Prof. Feiter gingen wir unter dem Titel „Von Abweichungen und Überschreitungen. Pastorale Praktiken zwischen Politik und Mystik“ verschiedenen Aspekten von „Pastoralität“ anhand von Beispielen nach. Darunter auch das siebte Kapitel der Benediktsregel, die natürlich einen lokalen Bezug zu uns hat, über das Thema der Demut im Vergleich mit einem Fragment aus Nietzsches nachgelassenen Schriften.

Daneben haben und werden wir auch nächste Woche noch mit Dr. Rutishauser in der Vorlesung über „Jüdisches Denken zwischen Philosophie, Theologie und Mystik“ Ansätze verschiedener jüdischer Gelehrter durch die Geschichte kennengelernt. Dabei können wir uns natürlich nur auf die Grundlinien der verschiedenen Ansätze beschränken und die Traditionslinien von Philo von Alexandrien über Moses Maimonides bis zur Kabbala aufzeigen.

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„Um Jerusalem her sind Berge, und der HERR ist um sein Volk her von nun an bis in Ewigkeit.“ (Ps 125,2)

In einer Woche werden wir bereits auf der Abschlussexkursion sein und einige von uns starten bald darauf ins Sommersemester in Deutschland. Diese letzten Tage müssen natürlich ausgenutzt werden. Ein (zunächst?) letzter Besuch im Israel-Museum, im Lieblingscafe oder ein Gang über die Stadtmauer. Die Abschiedrituale beginnen.

Daher möchten wir auch über diesen Weg herzlich zum Abschlussgottesdienst am 8. April um 19:00 in der Dormitio einladen.

Die zweite Exkursion in die Schefela

Was letzten Dienstag begonnen wurde, haben wir gestern auf der zweiten Exkursion in die Schefela ergänzt. Unser Weg führte uns zuerst auf das Tel Gezer, wo sowohl ein mittelbronzezeitliches, als auch ein eisenzeitliches Tor zu sehen waren.

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Das einsenzeitliche Sechskammertor in Gezer

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Das kanaanäische Heiligtum in Gezer

Außerdem wurde der „Kalender von Gezer“ gefunden, auf dem die Monate mit ihren zugehörigen Tätigkeiten beschrieben werden und der unsicher ins 10. Jh. v. Chr. datiert werden kann. Besonders rätselhaft sieht das kanaanäische Heiligtum mit Masseben und Becken aus, das für die Mittelbronzezeit sehr monumental ist. Danach besuchten wir Aschkelon, wo eine beeindruckende Toranlage aus der Mittelbronzezeit ausgegraben wurde. Neben dem Tor wurde ein kleines Hausmodell mit einem silbernen Kalb gefunden, was auf eine Kultstätte hindeutet. Dieser Fund ist bedeutend, da er darauf hindeutet, dass die kleinen Figurinen und die Schreine, die vielfach gefunden wurden, wahrscheinlich in Verbindung im Kult verwendet wurden.

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Aschkelon’s Toranlage

Nach einer Mittagspause, die von manchen durch die Besichtigung der byzantinischen Kirchenüberreste zu besichtigen und von anderen die Füße in die nahe gelegenen Fluten zu strecken, war unsere letzte Station Tel es-Safi. Die Stätte wird mit dem der biblisch bezeugten Philister – Stadt Gath verbunden, die laut 2.Kön 12,18 und assyrischen Quellen von Hasael und den Aramäern um 835/820-820/796 v. Chr. zerstört wurde. Eine gefundene Scherbe mit der Aufschrift „ALWT“ wird zudem als Verbindung zu Goliath gedeutet, was jedoch umstritten ist, da es sich nicht unbedingt um den Goliath handeln muss, der von David besiegt wurde.IMG_20170322_152049

Da dies unsere letzte Tagesexkursion war, rückt das Ende des Studienjahrs gefühlt wieder ein Stück näher. Rückblickend haben wir so viel erlebt, dass es sicher eine Weile dauern wird die vielen Eindrücke zu systematisieren und zu merken, wie viel wir auch einfach auf dem Weg mitgenommen haben.

Aber es ist zum Glück noch nicht vorbei, auch wenn diese Woche sich dem Ende neigt, denn auch die nächsten beiden Wochen sind gut gefüllt und locken mit einem spannenden Programm.

Die erste Exkursion in die Schefela

Am Dienstag dieser Woche führte uns Frau Dr. Streit von der Hebräischen Universität auf der ersten Exkursion durch die Schefela nach Beit Schemesch, Khirbet Qeiyafe, Tel Lachisch und Beer Scheva. Auf diese wird nächste Woche die zweite Exkursion nach Gezer, Aschkelon und Gath folgen.

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Welch heimische Gefühle in so einem Kammer-Tor aufkommen 😉

In Beit Schemesch sahen wir Überreste eines Tores aus der Mittelbronzezeit, eisenzeitlicher Mauern und eines byzantinischen Klosters und ein großes eisenzeitliches Wasserreservoir. Leider ist die Stätte nicht offiziell Nationalpark und daher nur wenig besucht, obwohl die Größe der unterirdischen Zisterne beeindruckend ist.

IMG_3153Unsere nächste Station war Khirbet Qeiyafa, wo Frau Dr. Streit selbst bei den Ausgrabungen mitgewirkt hat, die von 2007-2013 von Yossi Garfinkel durchgeführt wurden. Dadurch konnte sie die Erklärungen zum Ort mit verschiedenen Fundgeschichten (natürlich immer kurz vor Ende der Grabung und völlig unerwartet) mit Leben füllen. Die Stadt wurde wahrscheinlich nicht lange bewohnt und ist plötzlich verlassen worden. Es wird darüber diskutiert, ob sie vielleicht zum Administration Davids gehört haben könnte, da sie einen Tagesmarsch von Jerusalem entfernt liegt.

An dem Tel Lachisch kann man in eindrücklicher Weise die Belagerungsspuren der babylonischen Zerstörung durch Nebukadnezar 588 v. Chr. anhand der Belagerungsrampe sehen. Daneben sind noch Reste des Stadttors und des Forts erhalten.

Zuletzt waren wir noch in Beer Scheva. Der Nationalpark hat hier mehr rekonstruiert als an anderen Stätten, wodurch die Hausstrukturen besser zu erkennen sind. Hier wurden die Einzelteile eines Hörneraltars gefunden, dessen Abtragung mit den Reformen des König Hiskijas (2.Könige 18,1-4) verbunden werden.

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Eine Nachbildung eines Hörneraltars

Neben den Exkursionen haben wir in dieser und der nächsten Woche zum einen die Vorlesung von Prof. Markschies zu „Pseudo – Dionysius Areopagita oder: wie politisch ist spätantike christliche Mystik?“ und zum anderen das Seminar mit Prof. Achenbach und Prof. Neumann zu „Begründung und Funktion altorienalischen und biblischen Rechts“.

Ein Sufi – Konzert, die Kreuzfahrerexkursion und ein Studientag in Tel Aviv

IMG_2435IMG_20170302_200656Am Abend des letzten Donnerstags hatten wir durch die guten Kontakte von Frau Prof. Neuwirth die Gelegenheit einem Sufi – Konzert zu lauschen. IMG_20170302_191906Diese mystische Form der islamischen Spiritualität miterleben zu dürfen hat sich gut an unsere islamwissenschaftlichen Veranstaltungen angeschlossen.

Von Freitag der letzten Woche bis Dienstag dieser Woche wandelten wir auf den Spuren der Kreuzfahrer. Dabei besuchen wir in den ersten Tagen von Tabgha und am letzten Tag von Jerusalem aus hauptsächlich Burgreste und Kirchen, die von dieser Zeit zeugen. Besonders spannend war, zu sehen, wie positiv das lateinische Königreich in der Aufarbeitung der Nationalparks dargestellt wird. Wahrscheinlich sieht man in der Bewegung, die ins Heilige Land zog, einen Vorläufer der Zionisten, wenn auch der Vergleich etwas hinkt.

Um nicht völlig auszuufern (denn alle Orte waren sehenswert und auf ihre Weise besonders) seien nur wenige Stationen einzeln genannt. Die Burg Belvoir, eine Festung der Johanniter, beeindruckte durch ihre massiven und sehr gut erhaltenen Basaltmauern. In Akkon besuchen wir ebenfalls eine Festung der Johanniter. Diese ist eine der letzten großen Bauten der Kreuzfahrerbewegung und sogar noch besser erhalten. Kreuzfahrerzeitliche Kirchen sahen wir unter anderem in Lot und Emmaus-Nikropolis. Die typische Form der dreischiffigen, dreiapsidialen Basilika hat einen guten Wiedererkennungswert und geht häufig auf ein byzantinisches Vorbild zurück.

Die im Vergleich zu anderen Exkursionen fast „jungen“ Stätten haben oft Erinnerungen an europäische, mittelalterliche Gebäudestrukturen geweckt und waren dadurch etwas intuitiver zugänglich. Wir kennen nun auf jeden Fall alle den Unterschied zwischen Kreuzgrat- und Kreuzrippengewölbe, was es mit Ellenbogenkonsolen auf sich hat und wie taktisch die Kreuzritter auf Bergen gebaut haben.

Nach der Exkursion war vor der nächsten Exkursion, denn Mittwoch folgte direkt im Anschluss der Besuch der Universität in Tel Aviv, wo wir Israel Finkelstein trafen, und der deutschen Botschaft. Nachdem wir in der Vorbereitung bereits viel über und von Herrn Finkelstein gelesen haben, war es sehr spannend ihn persönlich zu treffen und die Fragen zu stellen, die einem vielleicht seit der Lektüre auf der Seele brannten.

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Beim Treffen mit Israel Finkelstein

In der Botschaft konnten wir ebenfalls Fragen besprechen, diese waren jedoch eher politischer Natur und aus unserer Auseinandersetzung mit dem Nah-Ost-Konflikt und der Beziehung zwischen Israel und Deutschland erwachsen.

Nach diesen ereignisreichen und aufregenden Tagen haben wir jetzt erst mal Zeit bis zur nächsten Woche um durchzuatmen und zu regenerieren.

Tritojesaja, Paulus, Mohammed und die deutschen Kulturtage

Die letzte Woche und das vergangene Wochenende waren primär durch unsere drei Vorlesungen und die deutschen Kulturtage der Dormitio Abtei geprägt.

Mit Prof. Berges haben wir uns in der Vorlesung „Religion zwischen Mystik und Politik. Exegetisch-theologische Spurensuche in Tritojesaja“ den Kapiteln 54 – 66 des Jesajabuchs genähert, der dritten großen Einheit des Buches, dessen anonymen Autor oder Verfassergruppe als „Tritojesaja“ bezeichnet wird. Aus diesen Abschnitten stammen viele der Texte, die wir aus den Lesungen im Advent kennen. In dem nachexilischen Entstehungskontext der Kapitel war die Verfassergruppe, die sich selbst als „Knechte“ bezeichnet haben, davon überzeugt, dass sie durch richtiges Verhalten Vorbild für die Völker sein sollen, die dann auch zum Glauben an den Herrn kommen würden. Besonders interessant ist die Überordnung des ethischen Handelns und des Sabbathaltens gegenüber der mosaischen Tora und des Opferkultes.

In der Vorlesung zu „Glaube und Gesellschaft in der Theologie des Paulus“ mit Prof. Schröter haben wir die paulinische Vorstellung eines ethisch richtigen Lebens herausgearbeitet. Der Gegensatz von Indikativ und Imperativ, der in der Forschung aufgebaut wurde, kann nicht gehalten werden. Nach paulinischer Denkweise ist der getaufte Mensch der Sünde gestorben (Röm 6) und kann daher nicht mehr unter sie verkauft sein. Das muss sich nun nur noch in der richtigen Verhaltensweise des Christen in der Welt nach außen zeigen.

Alle guten Dinge sind drei. In unserer dritten Vorlesungen bei Prof. Reichmuth „Zwischen Mystik, Recht und Politik: Der Prophet in der muslimischen Frömmigkeit der Neuzeit“ lernten wir, wie der Prophet Mohammed in der islamischen Frömmigkeit vergegenwärtigt wird. Das geschieht zum einen durch die leiblichen Nachkommen, die besondere Autorität haben, zum anderen in der Mystik, der Dichtung und der Malerei.

Das Wochenende wurde durch die deutschen Kulturtagen der Dormitio bereichert. Diese wurden Freitagabend durch eine Buchlesung aus „Ein Frühling in Jerusalem“ von Wolfgang Büscher eröffnet. Herr Büscher beschreibt seine Eindrücke aus mehreren Monaten, die er ausschließlich in der Altstadt Jerusalems verbracht hat und es war sehr spannend zu merken, wo wir, die wir nun gute sechs Monate im Land sind, ähnliche oder andere Eindrücke gewonnen haben. Spätestens wenn uns in nach unserer Abreise irgendwann die Sehnsucht nach der Heiligen Stadt plagt, ist „Ein Frühling in Jerusalem“ sicher eine empfehlenswerte Lektüre.

Samstag ließ der Bücherverkauf der Duppletten der Bibliothek so manchen von uns schwach werden. Daneben gab es mehrere Alphorn – Konzerte und Klosterführungen.

Abgeschlossen wurden die Kulturtage gestern Abend durch die Goerres – Lecture von Frau Schavan zum Thema „Päpste vor Parlamenten“. Als Studierende hatten wir bereits vorher die Möglichkeit einige Fragen zu stellen und mehr über ihre Aufgabe als deutsche Botschafterin am Heiligen Stuhl zu erfahren. (Für Fotos unter: https://de-de.facebook.com/Dormitio/)

In den nächsten Tagen gehen die Vorbereitungen für die nächste größere Exkursion wieder los: ab Freitag folgen wir den Spuren der Kreuzfahrer von Tabgha aus.

Die Exkursion nach Masada, Arad und Mamshit

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Der Lustpalast des Herodes am Felsen von Masada

„Masada shall never fall again“ – das bekunden israelische Soldaten, wenn sie diesen historischen Ort besuchen. Nach einstündigem Aufstieg am Dienstag dieser Woche hielten wir es beinahe für unmöglich. Doch die Anstrengung lohnt sich, denn die Reste der herodianischen und byzantinischen Bauten, die wir bei einer Ralley entdeckt haben, zeigen wie das anscheinend unmögliche Leben an diesem Ort möglich gemacht wurden.

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Der Blick auf die Rampe der Römer, mit der sie die Stadt einnahmen

Unsere zweite Station war Arad. Hier haben wir zum einen die Ausgrabung einer chalkolitischen und frühbronzezeitlichen Siedlung, zum anderen ein eisenzeitliches Fort auf dem Tel Arad besichtigt. Auch nach Monaten der archäologischen Erkundungen fällt es einem immer noch schwer sich die Dimensionen der Zeit vorzustellen, die uns von diesen Bewohnern trennen, die in so lebensunfreundlicher Wüstengegend gesiedelt haben. Was war die Motivation die offensichtlichen Anstrengungen, zum Beispiel der Wasserversorgung, auf sich zu nehmen und hier zu leben? Wir können nur vermuten, dass sie vielleicht wirtschaftlicher Natur war. Dass die Wasserversorgung bereits in der Eisenzeit eine Herausforderung war, bezeugt ein riesiger Brunnen inmitten der Siedlung sehr eindrucksvoll.

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Der antike Brunnen in Arad

Zuletzt besuchen wir die Ausgrabung der nabatäischen und byzantinischen Stadt Mamshit (oder auch Mampsis). Diese beeindruckte uns durch die gut erhaltenen Gebäude (sogar ein zweiter Stock), schönen Bodenmosaike byzantinischer Kirchen und antiken Marktgebäude, die denen in der Altstadt Jerusalems nicht sehr unähnlich sind.

Neben dem interessanten regulären akademischen Programm, der Fortsetzung der Vorlesung Prof. Weidemanns über die Bergpredigt, hatten wir Donnerstag einen besonderen Studientag. Nach so vielen eindrucksvollen Exkursionen im ganzen Land, haben wir uns in Gruppen mit den Traditionslinien und – brüchen der Besiedlung aus Chalkolithikum, der Früh-, Mittel- und Spätbronzezeit auseinandergesetzt und so das erlangte Wissen etwas systematisiert. Wir waren sozusagen die „Versuchskaninchen“ dieses Studientages, den es in diesem Studienjahr zum ersten Mal in dieser Form gab.

Abends haben wir unsere nachbarschaftlichen Kontakte gepflegt und das „The Jerusalem Intercultural Center“ besucht, das sich gleich neben uns auf dem Zion befindet. Es war sehr spannend von ihrer Arbeit zu erfahren, die sich primär auf die Hilfe bei Kulturkompetenzentwicklung in Jerusalem bemüht. (Für mehr Infos: http://jicc.org.il/)